22.02.2019

25 Jahre City-Streife prägen das Stadtbild

Werktäglich laufen zwei Mitarbeiter der City-Streife gemeinsam durch die gesamte Innenstadt und durch die angeschlossenen Handelsgeschäfte. Aber auch Dienstleister haben sich vermehrt der City-Streife in den vergangenen Jahren angeschlossen.


Ins Leben gerufen wurde die City-Streife im Dezember vor 25 Jahren vom Handels- und Dienstleistungsverband Osnabrück-Emsland e. V. (HDV), der damit dem örtlichen, vor allem mittelständischen Einzelhandel, unter die Arme greifen wollte, zum einen, um die Diebstahlskosten zu senken, zum anderen, um in Konfliktsituationen professionell reagieren zu können.


Die City-Streife wurde damals wie heute von den teilnehmenden Händlern ermächtigt, das Hausrecht auszuüben, Strafanzeigen aufzunehmen und die Händler – oft auch in Zusammenarbeit mit der Polizei – über Diebesbanden und Langfinger, die durch die Stadt ziehen, zu informieren. Aber auch Dienstleister mit Serviceeinrichtungen und deren Mitarbeiter sind froh, wenn sie in problematischen Situationen die City-Streife anfordern können.


„Die Mitarbeiter der angeschlossenen Unternehmen schätzen den schnellen Service und den Sicherheitsaspekt der City-Streife sehr“, so Katja Calic vom HDV. „Die meisten Mitarbeiter haben die Telefonnummer der City-Streife in den Kurzwahlspeicher aufgenommen, um in Konfliktsituationen innerhalb kürzester Zeit die Hilfe der City-Streife herbeizurufen.“ Dies vermittelt auch im Umgang mit Ladendieben gut geschulten Mitarbeiterin ein besonders gutes und zusätzliches Sicherheitsgefühl, so Calic.


Und auch die Kunden schätzen die City-Streife nicht nur vor dem Sicherheitsaspekt, sondern auch als Ansprechpartner für z. B. den Wegweiser zu Sehenswürdigkeiten.


Besonders beachtenswert ist vor allem die Kontinuität der City-Streife. Diese besteht seit 1993 ohne Unterbrechung fort und ist damit die am längsten existierende City-Streife in Deutschland. Dienstleister ist der WSO Sicherheitsdienst GmbH aus Osnabrück. Vor allem City-Streifen-Mitarbeiter Thorsten Wültner ist aus dem Stadtbild Osnabrücks nicht mehr wegzudenken. Trotz einiger auch tätlicher Angriffe auf seine Person unterstützt er die Unternehmen und die Mitarbeiter vor allem in speziellen Phasen des Jahres, wie z. B. der Weihnachtszeit, mit vollem Einsatz, oft auch als Unterstützung für Hausdetektive. „Wir kennen die Tricks der Langfinger und sind daher auf unser „Weihnachtsgeschäft“ sehr gut vorbereitet“, so Wültner.